Die KKS beim Kelsterbacher Altstadtfest

Unter dem Motto „Freunde zu Besuch“ hat die Karl-Krolopper-Schule in diesem Jahr zum ersten Mal mit einem Stand am Kelsterbacher Altstadtfest teilgenommen. Hergestellt und verkauft wurden Snacks und kleine Speisen wie Käsemuffins, Pizzaschnecken, Blätterteigstangen und diverse Aufstriche. Alle Speisen passten zum Wein, der am gegenüberliegenden Stand des Kleeblattes verkauft wurde.

Die Kooperation mit dem Kelsterbacher Kleeblatt war ein wichtiger Baustein für das Gelingen der Aktion. Im Vorfeld wurde in der Schulgemeinde vieles besprochen und vorbereitet, aber ohne die logistische Hilfe der Kleeblätter, hätte die Schule das Projekt nicht umsetzen können. So konnten die Räume des Kleeblattes für das Lagern von Speisen und Materialien genutzt werden, auch beim Abbau des Standes standen die Räumlichkeiten zur Verfügung. Kleeblatt und Karl-Krolopper-Schule arbeiten schon seit Jahren in dem Programm Bildungspaten eng zusammen, am kennt sich also gut, was sich am reibungslosen Ablauf während des Altstadtfestes bemerkbar machte.

Mit der Teilnahme wollte die Schule neben dem Ziel, einen kleinen Gewinn für eine Schulfeier zu erwirtschaften, vor allem die Kelsterbacher Bevölkerung über die erfolgreiche Arbeit im Bereich der Berufsorientierung informieren. Die Schule führt seit sechs Jahren das Gütesiegel für hervorragende Berufsorientierung des Landes Hessen, wurde aktuell für weitere fünf Jahre zertifiziert und als einzige Förderschule Hessens als „Starke Schule, die zur Berufsreife führt“ ausgezeichnet. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer, die IHK betreibt gemeinsam mit der Schule eine Zukunftswerkstatt, in der sich Jugendliche über die Berufs- und Arbeitswelt informieren können. Kein Schüler verlässt die Schule ohne Perspektive, viele wechseln direkt in eine Ausbildung oder in einer gezielten Vorbereitungsmaßnahme der Agentur für Arbeit, mit der auch eine sehr enge Kooperation besteht. Ein weiterer Erfolgsgarant ist die Zusammenarbeit mit der Projektstelle Übergangsmanagement der Stadt Kelsterbach, in der Frau Anika Soytürk eine hervorragende Netzwerkarbeit mit den Praktikums- und Ausbildungsbetrieben aufgebaut hat.

Zurück zum Altstadtfest: als die Schülerinnen und Schüler von der Idee hörten, waren sie sofort begeistert. Einmal raus aus der Schule, an diesem großen Fest teilnehmen und sogar noch etwas für eine Feier einzunehmen, das hat allen gefallen. Bis auf wenige Ausnahmen haben am Samstag alle ihren Standdienst absolviert und dabei vieles gelernt. Auch die Lehrkräfte haben dem Projekt ohne Ausnahme zugestimmt und waren am Samstag vor Ort. Auch wenn der Gewinn nicht ganz so ausgefallen ist, wie erhofft, waren alle von der Atmosphäre, den netten Gesprächen und dem guten Wetter begeistert und sind im nächsten Jahr gerne wieder dabei.

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