Auswertung der Selbsttestungen in den Schulen

KREIS GROSS-GERAU - Sehr geehrte Schulgemeinden,

wir haben die selbst durchgeführten Schnelltests der Schüler*innen der ersten Schulwoche ausgewertet und möchten Ihnen gerne einen kurzen Einblick in die Zahlen geben.

Innerhalb der ersten Woche wurden uns 72 positive Schnelltestbefunde aus 35 Schulen gemeldet.
In ca. 70% der Fälle wurde der positive Schnelltestbefund durch eine PCR-Untersuchung bestätigt.

Alle diese Kinder waren zum Zeitpunkt des Schnelltests ohne Krankheitssymptome. Viele wurden erst nach dem PCR-Test symptomatisch, d.h. sie wurden mit dem Schnelltest zu einem sehr frühen Zeitpunkt der Erkrankung „entdeckt“.
Insgesamt können wir als Rückmeldung geben, dass die Durchführung der Selbsttests in den Schulen sehr gut organisiert und umgesetzt wurden. In Kombination mit den aktuell geltenden Hygieneregeln ergibt sich dadurch für die Schulen eine relativ große Sicherheit.

Hier nochmal einige Punkte, die aus unserer Sicht besonders beachtet werden sollten, damit sich bei einer positiv getesteten Person in der Klasse keine Kontaktpersonen ergeben:

Es sollte konsequent darauf geachtet werden, dass
• die Selbsttests vor der 1. Stunde durchgeführt werden, bzw. vor dem Beginn der Notbetreuung
• durchgehend Mund-Nasen-Bedeckung, bzw. medizinische Masken getragen werden
• die allgemeinen Hygieneregeln beachtet werden
• durchgehend der Abstand von mindestens 1,50m eingehalten wird – auch beim Anstehen zum Händewaschen, etc.
• eine ausreichende Stoßlüftung der Klassenräume alle 20 Min. erfolgt
• alle Regelungen des aktuell gültigen Hygieneplans 7.0 eingehalten werden

Kritische Situationen ergeben sich aus unserer Sicht vor allem bei Masken- und Frühstückspausen.

Günstig ist, wenn eine Maskenpause in der festen Bezugsgruppe, im Freien und mit deutlichem Abstand stattfindet, indem sich z.B. durch versetzte Pausenzeiten und designierte Bereiche wenige Kinder mit viel Platz auf dem Schulhof aufhalten.

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