Ein herausforderndes Jahr

Jahresabschluss an der Karl-Krolopper-Schule

Am Freitag, den 07.07.2021 fand an der Karl-Krolopper-Schule eine Veranstaltung zum Jahresabschluss statt. Verabschiedet wurden drei Schülerinnen und Schüler, für zwei Jugendliche ermöglicht der  berufsorientierte Abschluss ein Anschluss in Ausbildung, eine Jugendliche zieht um und wechselt in eine Schule in Baden-Württemberg Normalerweise wird an der Karl-Krolopper-Schule ein kompletter Jahrgang entlassen, in diesem Jahr war aufgrund der Pandemiebedingungen ein besonderes Jahr, dem  nicht der gesamte Lernstoff unterrichtet und erworben werden konnte. Am Ende nutzten einige Jugendliche die Möglichkeit, noch ein Schuljahr zu absolvieren, um so ihre Chance auf einen guten Abschluss zu wahren.

 

Impressionen von der Abschlussfeier

Es gab aber noch etwas zu feiern: aufgrund der zuletzt gelockerten Auflagen im Schulbetrieb, konnte in der KKS mit zwei Lerngruppen ein Projekt im berufsorientierenden Unterricht durchgeführt werden. An sechs Projekttagen wurde ein Container, den die Schule über die Spende eines Logistikunternehmens erhalten hatte, von seiner Plane befreit und mit einer Holzkonstruktion umbaut. Danach kam noch ein Dach drauf und Farbe an die Holzelemente, außerdem wurde eine Tür und ein Fenster eingebaut.

Unter der fachlichen Anleitung von Schulhausmeister Michael Erler, der einmal das Schreinerhandwerk gelernt und ausgeübt hat und seinem Kollegen Michael Hofmann konnten die Schülerinnen und Schüler sich in den Gewerken Holz- und Metallbau und Maler und Lackierer beruflich orientieren. Die Arbeiten wurden von einer Schülergruppe dokumentiert, die die neuen IPads schon sehr kompetent einsetzen konnten. Eine Versorgung an den langen Projekttagen wurde über ein Praktikum in der Schülerfirma und mit hilfreichen Gästen der koreanischen Uri-Gemeinde auch organisiert und hat ebenfalls nicht unerheblich zum Gelingen beigetragen. Zum Ende des Schuljahres kam so wieder ein Stück Normalität in das Schulleben.

Abschlussschülerin Isabel Leal Bog mit Klassenlehrerin Seitz und Schulleiter Seeberger vor dem neuen Schulcontainer

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