Karl-Krolopper-Schule erneut ausgezeichnet

Die Karl-Krolopper-Schule, gehört zu den 51 Schulen, die im September 2014 in Karben das Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung zum 2. Mal erhalten haben. Ursprünglich waren seit 2011 141 Schulen ausgezeichnet worden. Das Gütesiegel wird vom hessischen Kultus- sowie dem Wirtschaftsministerium verliehen, außerdem von der Agentur für Arbeit. Es ist unterstützender Baustein der landesweiten Strategie zur „Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit bei der Schaffung und Besetzung von Ausbildungsplätzen in Hessen“ (Olov).

Schüler sollten sich frühzeitig mit dem Übergang von der Schule in den Beruf beschäftigen. Schule und Unternehmen können sie dabei entscheidend unterstützen, wenn sie kooperieren, sagte Mathias Samson, Staatssekretär im Hessischen Wirtschaftsministerium, in Karben. „Eine qualifizierte Berufsorientierung informiert nicht nur über die Vielfalt der Ausbildungsberufe, sondern unterstützt die Jugendlichen auch, ihre besonderen Fähigkeiten und Neigungen zu erkennen und weiterzuentwickeln“, so Samson. Zum Beispiel mithilfe des Arbeitskreises Schule – Wirtschaft. Die ausgezeichneten Schulen „leisten einen wichtigen Beitrag, um Jugendliche in Ausbildung und Beschäftigung zu bringen und Warteschleifen abzubauen“, ergänzte Frank Martin, Leiter der Regionaldirektion Hessen der Agentur für Arbeit.

Voraussetzung der Auszeichnung mit dem Gütesiegel ist eine erfolgreiche Teilnahme in einem Auditverfahren. An der Karl-Krolopper-Schule prüften drei Experten als Auditoren zum einen die erforderlichen Konzepte und andere schriftliche Unterlagen. Außerdem machten sie sich auch vor Ort ein Bild über die Qualität der Berufsorientierung im schulischen Alltag. Dazu wurden Schülerinnen und Schüler, Eltern und Kooperationspartner der Schule interviewt und die laufenden Projekte begutachtet.

Das abschließende Urteil bestätigte das erfolgreiche Berufsorientierungskonzept der Schule. Die Jugendlichen fühlen sich sehr gut unterstützt, nutzen die Möglichkeiten von außerschulischen Praktika und schulischen Projekten und nehmen die Beratungsangebote der schulischen Sozialarbeit – Frau Stamm – und das Jobcoachangebot von Frau Soytürk sehr gut wahr. So kann der Übergang in Beruf und Arbeit nach der Schule gelingen und das Leitbild  „keiner verlässt die Schule ohne Perspektive“ steht nicht nur auf dem Papier.