SchuB: Lernen und Arbeiten in Schule und Betrieb

SchuB ist eine vom Europäischen Sozialfonds (EFS) geförderte Maßnahme zur Verbesserung des Übergangs von der Schule in Ausbildung und  Arbeit. Die Karl-Krolopper-Schule beteiligt sich mit zwei Klassen an der Maßnahme. Sie ist offen für Schülerinnen und Schüler im Schulverbund Kelsterbach und Raunheim (IGS Kelsterbach, Karl-Krolopper-Schule Kelsterbach, Anne-Frank-Schule Raunheim), in Einzelfällen auch für weitere Jugendliche aus der Region.

Was sind die wichtigsten Elemente in den SchuB-Klassen?

  • 3 Tage Unterricht in der Schule und 2 Tage Lernen und Arbeiten im Betrieb
  • Klassen mit 12 bis 15 Schülerinnen und Schülern
  • kompetenzorientierter Unterricht und individuelle Förderung
  • Teilnahme an Verfahren zur fachpraktischen Kompetenzfeststellung
  • Englisch als Wahlpflichtangebot
  • projektorientierter Unterricht zur vertieften Berufsorientierung
  • sozialpädagogische Begleitung und Betreuung

Welche Abschlüsse sind möglich?

Der Schulabschluss kann in Form des berufsorientierten Abschlusses der Schule für Lernhilfe oder in Form des landesweiten Hauptschulabschlusses erfolgen. Durch das Englischangebot ist auch die Teilnahme an der qualifizierten Hauptschulabschlussprüfung möglich.

Wie findet die Berufsorientierung statt?

Die KKS arbeitet bei der Betreuung der Praktika eng mit den Betrieben in der Region zusammen. Das Praktikum wird von der Schule begleitet und im Betrieb i.d.R. von erfahrenen Praktikumsmentoren angeleitet. Die Auswertung der betrieblichen Erfahrungen erfolgt im Unterricht in der Schule.

Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit. Die Beratungsgespräche der zuständigen Berater der Agentur finden zweimal jährlich in der Schule statt. Erfahrungen aus den Praktika und dem beruf orientierenden Unterricht werden gemeinsam ausgewertet und für die Berufsfindung genutzt.

Seit dem Schuljahr 2009/2010 werden die Jugendlichen zusätzlich durch das von der Stadt Kelsterbach Projekt der Stadt  Kelsterbach zur Förderung der Berufsreife und Optimierung des Übergangs von Schule in Ausbildung betreut. Die Projektleiterin, Frau Annika Soytürk kümmert sich zusammen mit Frau Sabrina Stamm um Praktikums- und Ausbildungsplätze, im Sommer 2010 wurde dazu ein Kooperationsvertrag mit der Handwerkskammer Rhein-Main abgeschlossen.

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