Die Karl-Krolopper-Schule hat eine Zukunftswerkstatt

Mit finanzieller Förderung der Industrie- und Handelskammer Rhein-Main-Neckar (IHK) konnte sich die Karl-Krolopper-Schule (KKS) nur kurz nach der Gesamtschule Kelsterbach eine Zukunftswerkstatt einrichten. Für die 10.000 Euro wurden Computer angeschafft und kleine Bausatz-Roboter, die die Schüler zusammenbauen und programmieren können.

Zukunftswerkstatt

Das Programm „Zukunftswerkstatt“ der IHK hat zum Ziel, die Schüler sehr praxis- und berufsorientiert auf das Arbeitsleben nach der Schule vorzubereiten. Bereits 29 Zukunftswerkstätten gibt es in Südhessen, Schulleiter Jürgen Seeberger ist sehr erfreut, dass seine Schüler nun einen weiteren Baustein zur Entwicklung ihrer praktischen Fertigkeiten nutzen können. Auch der Schulträger zeigte sich dankbar für die Initiative der IHK. Die möchte etwas tun gegen den schon existenten Fachkräftemangel. 68 Prozent der Auszubildenden wählten den Platz ausschließlich nach dem „Klang“ des Ausbildungsberufes, 19,7 Jahre seien die Jugendlichen im Schnitt beim Eintritt in die Ausbildung, schon 20 Prozent der IHK-Mitgliedsunternehmen erhielten auf ihre Werbung um Ausbildungsplätze gar keine Bewerbungen mehr, sagte Hans-Heinrich Benda von der IHK. Die Zukunftswerkstatt sei eine Möglichkeit, in ruhiger Atmosphäre nach Ausbildungsplätzen zu suchen, Bewerbungen zu schreiben und Information über 20 bis 25 interessante Berufsfelder zu sammeln.

Zukunftswerkstatt

Als einen echten Beitrag zur Inklusion bezeichnete Seeberger die Zukunftswerkstatt an der KKS. Die Schule biete ihren Jugendlichen Praxiserfahrung und Projektarbeit, schaffe gute Voraussetzungen für die von den Ausbildungsfirmen nachgefragten Schlüsselqualifikationen und die im Umgang miteinander so wichtige Sozialkompetenz. Die KKS habe sich zum hehren Ziel gesetzt, keinen seiner Schüler ohne eine Anschlussperspektive nach absolvierter Schulzeit zu entlassen. (hb)